Wintersichten

An einem der wenigen Schneetage, es war Sonntag, war ich mit meiner Ma und Jamie an einem unserer Lieblingsplätze auf dem Stahnsdorfer Südwest-Kirchhof, einer alter und riesengroßer Waldfriedhof. Ich habe schon an anderer Stelle darüber berichtet und Fotos gezeigt. Dort gibt es Ecken, da denkt man an unberührte Natur, da findet man Alleen, alte Mausoleen, Grabsteine, Kreuze, verwunsche Ecken, sie erzählen unendliche Geschichten.

Dort hat man die alten Grabstätten nicht beseitigt, sie erzählen noch immer Ihre Geschichten und dazwischen werden dann die heute bei uns sehr verbreiteten Baumbestattungen vorgenommen. Unter den riesengroßen alten Bäumen, dem Strauchwerk, was sich über die Jahrhunderte dort entwickelt hat, finden in der wirklich fast unberührten Natur die sterblichen Überreste unserer heutigen Toten Ihren Platz.  So hat unser Vater im vorigen Jahr auch unter seinem Baum einen wunderbaren Platz gefunden.

Bei unseren vielen Spaziergängen gehen wir natürlich auch immer beim Ihm und meistens auch bei seinem Freund vorbei, die beiden sind sind nicht weit voneinander entfernt. Sie waren auch im wirklichen Leben fast Nachbarn. So schliesst sich manchmal der Kreis.

Dieser Friedhof ist sehr berühmt und bekannt, haben hier viele Prominente auch Ihren Platz gefunden. So fällt mir z.B. die Familie Siemens ein, die Familie Lambsdorff, am bekanntesten dürfte den meisten noch Otto Friedrich Wilhelm Freiherr von der Wenge Graf von Lambsdorff sein, er starb 2009. Aber auch Heinrich Zille oder der erste Maler der Brehms Tierleben illustriert hatte und viele viele mehr sind hier beigesetzt.

Wir stromern durch den Park und sind neugierig was uns die verschiedenen Wege an Geschichten zeigen und erzählen.

Dieses Mal war es der Winter, der uns in diese Natur gelockt hat. Wir haben auf den Wegen viele Spuren gefunden, von Tieren, von Menschen und Maschinen. Der große Waldbestand fordert natürlich auch Waldpflege. Diesmal haben wir nach Wegen gesucht die noch unberührt waren und wir haben sie gefunden. Jamie durfte als erster seine Spuren hinterlassen 😉

Das erste Mal seit langem hatte ich wenigstens eine kleine Kompaktkamera dabei und ich finde sie hat sehr schön diese Stimmung in der Natur wieder gegeben.

Aber schaut selbst.

 

Hat Euch der Spaziergang gefallen? Habt Ihr meinen Jamie auf den Bildern gefunden?

Es sind nämlich 3 Ratebilder dabei, wo Ihr den Jamie suchen müsst 😉

In diesem Sinne Euch einen schönen Sonntag und  lasst Euch von dem neuen Grau nicht unterkriegen. Demnächst gibt es wieder bunte Blumen, damit es schnell Frühling wird.

Viele Grüße

fraudoktorunterschrift

Es ist noch nicht lange her…

da war es noch ein bisschen Sommer und auch schon Herbst. Ich hatte Urlaub und ganz fest auf meinem Plan stand, das ich meinen Arbeitsweg einmal im Urlaub fahre und überall anhalte und Fotos mache, Fotos von unserer wunderschönen Gegend. Jeden Morgen freue ich mich, wenn ich nach Potsdam zur Arbeit fahre. Ich genieße es dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. Es gibt unzählige tolle Sichten auf Potsdam und Umgebung und meine Sicht auf meinem Weg zur Arbeit wollte ich Euch zeigen. Gerade im Sommer habe ich das immer wieder genossen, aber entweder war es zu heiß oder ich hatte wie so oft keine Zeit und so sind keine Sommerbilder entstanden. Genauso liebe ich aber auch den Herbst und so konnte ich im Urlaub endlich losschlagen und bin früh aufgestanden, um vom Morgennebel noch etwas einzufangen. Nun führen ja viele Wege nach Rom, nein nach Potsdam 😊 In diesem Fall führte der Weg von Stahnsdorf, über Kleinmachnow nach Berlin – Zehlendorf, Wannsee über die vielen bekannte Glienicker Brücke nach Potsdam. Dort in der Berliner Straße ist dann auch unser Büro.

Meine Fotopunkte waren der Wannsee und dann noch vor der Glienicker Brücke Links ein wunderschöner Park direkt am Glienicker See gelegen mit Blick auf den Babelsberger Park. Dort gab es dann einen tollen Blick auf Potsdam. Mehr habe ich an diesem Morgen nicht schaffen können. Es war ein toller sonniger Herbstmorgen mit genialen Lichteffekten im ersten buntem Laub. Aber seht selbst.

In den nächsten Tagen wird es gleich weiter gehen. Ich habe viel erlebt in den vergangenen 3 Wochen und einiges an Bildern zum Zeigen.
Leider streikt gerade mein PC, das iPad ist schön, aber nicht immer so flexibel, wie ich möchte. Das wirft mich gerade zurück, ein neuer PC muss erst beschafft und aufgesetzt werden, schöner Mist. 😣😣

In jedem Fall Euch allen ein schönes Wochenende und vielleicht sehen wir mal wieder die Sonne 😊

frau-doktor

Zeig uns Deine Stadt im März

Auf den Spuren des Frühlings in Stahnsdorf, unserer Heimatstadt….

waren wir diesen Monat mit den Shootingqueens. Ich dachte schon, ich schaffe es nicht. Es war noch mal ziemlich kalt und die Natur hatte sich etwas zurück gezogen. Aber heute war wohl der ideale Tag, Sonnenschein pur und die Farben leuchteten.
So bin ich dann mit meinem Jamie losgezogen, den Frühling in Stahnsdorf zu suchen. Sonnengelb war unser Hauptthema, die Forsythien leuchten aus allen Gärten, Waldstücken und Strassenrändern. Es ist einfach nur schön.

blueyellowspring

Aber halt, bevor wir in die Nachbargärten schauen, war die erste Spur schon in unserem Garten zu finden. Die Perlhyazinthen und die anderen Frühlingsblumen warten darauf ihren Platz in unserem Garten zu bekommen.

Weiter ging es über die Wiesen, runter auf eine unserer Hauptstrassen, die sich durch den ganzen Ort schlängelt und regen Verkehr führt.
Unser Blick führte über sumpfige Wiesen und das noch vorhandenen Grau wurde durch blühende Wildkirschen unterbrochen.

baumbluete

Ein kurzes Treffen einer Hundefreundschaft, aber das süsse Mädchen und mein Jamie an der Hauptstrasse, da ging nur an der Leine beschnuppern. Irgendwann gibt es auch ein Bild von der Süssen, sie sieht fast aus wie Jamie, nur eine Nummer kleiner und wuschliges Fell. Es ist einfach nur herrlich, wenn die beiden zusammen toben.
Weiter geht es unsere Hauptstrasse entlang, blaue Wiesen am Rande der Strasse und Jamie macht das Modell.(ein Klick auf die kleinen Bild führt in die Galerie und macht groß)

Noch ein paar Schritte und wir sind an einem Rundverkehr, derer es hier jetzt einige gibt und die gerade ganz frühlingshaft gepflegt und bepflanzt werden.

kreisverkehrrot

Einmal rundherum und vor uns erstreckt sich vor einem bei so beliebten Schnellrestaurant die schöne Wiese mit Osterglocken – Yellow spring

Dieses Plakat mussten wir auch fotografieren, passt so gut zum Thema 🙂

heldendesfruehlings

Der Rückweg führte dann an blühenden Gärten vorbei, über die Hundewiesen und wieder zu den leuchtenden Sträuchern in unserer Nachbarschaft.

Glücklich und zufrieden meine Hundekind und schwitzend das Frauchen, dass sich auf den anschließenden Kaffee schon freute.
So sahen bei uns die Spuren des Frühlings aus. Ich hoffe Euch hat der Spaziergang auch Spass gemacht.
Wollt Ihr den Spaziergang auch noch an anderen Orten mit machen, dann schaut mal hier bei den Shootingsqueens.
Euch allen ein schönes Frühlingswochenende, unser Wetterbericht ist viel versprechend 🙂

frau-doktor

Türen und Fenster in meiner Stadt

stadtlogo1 Diese Woche hält für mich noch einiges bereit. Eigentlich nicht schlimmes, aber eine OP, auch wenn sie klein ist, bleibt ein Eingriff und bringt mir immer eine gewisse Aufregung. Ich gestehe, ich habe bei so etwas immer etwas Angst, auch wenn es wirklich selten vorkommt. In jedem Fall werde ich 2 Tage weniger zur freien Verfügung haben.
Der Monat geht zu Ende, auf meiner Festplatte tummeln sich die Fotos meines Fotorundganges um unseren Dorfplatz und es wird Zeit.
Stahnsdorf – ein Dorf eben, im Englischen habe ich Vorort – Suburb gelernt, Suburb from Berlin, das ist jetzt unsere Heimat.
Nun war das Thema für die Fotobeiträge zum Projekt „Zeige Deine Stadt“ Fenster und Türen. Ich dachte, schau doch mal in den älteren Teil des Ortes, rund um Kirche und Dorfplatz. Dort wähnte ich die älteren Häuser und vielleicht schöne Türen und Fenster. Unser Dorf ist nämlich groß und weit auseinander gezogen, ich kenne noch lange nicht alle Wohngegenden hier.
Nun ja mal vorweg, meine Erwartungen wurden nicht wirklich erfüllt, aber ich habe einige interessante oder kuriose Dinge gefunden, die Dorfkirche von aussen intensiv inspiziert, war auf ziemlich unbekannten Terrain und alles natürlich mit Jamie.

Aber schaut jetzt selbst und als Ergänzung habe ich in den letzten Tagen auch noch eine alte Postkarte gebastelt. Ich habe mit dem Bild unserer Dorfkirche experimentiert und es ist so etwas wie eine alte Postkarte entstanden. Das Bild gibt es also einfach mal so dazu.
Viel Spaß Euch allen bei der Betrachtung und allen ein tolle Woche. Ein Klick auf die Bilder macht groß, aber das wisst Ihr doch sicher

Hier noch unsere Dorfkirche, wie sie mal früher hätte aussehen können, im Stil einer alten Postkarte digital bearbeitet.

Dorfkirche

Jetzt habe ich Euch einiges gezeigt und bin gespannt auf das Thema des nächsten Monats.
Herzliche Grüße

frau-doktor

Typisch meine Stadt – Stahnsdorf

stadtlogo1 Endlich habe ich es geschafft mit den Fotos für meinen ersten Beitrag zu meiner Stadt, nein eher Dorf, also Stahnsdorf eben.
Was ist typisch meine Stadt war die Frage der Shootingsqueens. Da ich dieses Projekt bei mir dieses Jahr in den Mittelpunkt stelle, ich möchte hier noch über das Projekt der Shootingqueens hinaus berichten, habe ich ausführlich über das TYPISCHE nachgedacht.
Ja und auch nach der Diskussion in der Familienrunde sind wir dann bei unserem berühmten Friedhof hängen geblieben.
Richtig heisst er SÜDWEST KIRCHHOF und ist weit über unseren Grenzen berühmt. Bekannte Staatsmänner, ausländische Soldaten oder berühmte Menschen, Schauspieler, Künstler, Wirtschaftsmenschen und die ganz normalen Bürger aus Stahnsdorf und Berlin sind oder werden hier zur letzten Ruhe gebettet.
Ich habe hier schon mal über ihn geschrieben und erste Fotos gezeigt, aber die Möglichkeiten zum Fotografieren sind dort unerschöpflich. Eigentlich hatte ich auf eine leichte Schneedecke oder richtigen Raureif gehofft, um dann auch Januar typische Fotos zu machen, aber bis heute wurde da nichts draus. Aber heute sahen wir schon Sonne und ich wusste dieser Waldfriedhof ist in der Wintersonne ganz besonders schön und wild romantisch. Er gibt mir so gar nicht das Gefühl von Friedhof.
Dieses Flair dort hat etwas Mystisches, Schönes, Geheimnisvolles. Baudenkmäler und Kunst findet man dort im Wald, viel Wald. Deswegen auch gar nicht dieser Friedhofscharakter sonder eher Park und Wald. Das ist nun wieder typisch für Stahnsdorf. Die Lage zwischen Berlin und Potsdam, wunderbar im Grünen, mit viel Natur und alle Annehmlichkeiten der Großstadt sind ganz schnell zu erreichen. Das macht das Wohnen hier schon ziemlich attraktiv und es wird immer noch gebaut und gebaut. In den nächsten Beiträgen werde ich noch weiter darüber berichten. Ich lebe hier schon fast mein ganzes Leben lang, sieht man mal von den Wanderjahren ab. Direkt Stahnsdorf als Heimatort ist es jetzt erst geworden, seit etwas mehr als einem Jahr. Aber wir mögen unser Stahnsdorf sehr und fühlen uns hier sehr wohl.
Dieser Friedhof hier ist etwas besonderes und viele Veranstaltungen, Besichtigungen u.ä. werden dort durchgeführt. Leider ergab es sich, das in der Zwischenzeit auch liebe Menschen aus meiner Umgebung dort zur Ruhe gebettet wurden und so sind meine Besuche mit der Kamera dort auch immer etwas Besonderes. Für meinen Jamie ist es auch immer eine große Freude dort herumzustromern, denn an der Leine darf auch er mit.
Nun seht selbst, ich lass den Worten Fotos folgen.

Eine kleine Fotoreportage über den Stahnsdorfer Friedhof, der Geschichte schreibt und seinen Platz auch bei Wikipedia gefunden hat.
Herzlichst
frau-doktor