Bin jetzt fast wieder da…

Denke ich darüber nach, was ich die letzten Monaten so geschafft habe, dann bin ich doch schon stolz auf mich.
Fast unmerklich wurde mein „JederTag“ ein immer höherer Berg und der Aufstieg täglich etwas schwieriger.
Ja klar freute ich mich über die Möglichkeit mein Englisch auffrischen zu können. Aber 8 Wochen Intensiv Learning wurden dann doch auch immer anspruchsvoller.
Mit sehr viel Spaß habe ich Englisch gelernt (oben könnt Ihr meinen Lernplatz sehen). Mein Prinzip: du lernst für dich und da du die Zeit hier gut nutzen möchtest, musst du mitmachen, dran bleiben und als ältester Teilnehmer auch weiter aktiv mitmischen.
Das letzte Viertel war dann mit unserer Colleen, einer Kanadierin auch richtig anspruchsvoll. Englisch als Muttersprache war dann deutlich anders wie vorher. Ich musste sehr gut aufpassen damit ich halbwegs alles verstand, was sie von uns wissen wollte.
Der ganze Prozess auch noch echt unterbrochen durch Unpässlichkeiten meinerseits, Kurzkrankenhausaufenthalt, richtig unmögliche schwere Infekte bei Nase, Kopf und Hals, kurzzeitige Komplettausfälle und damit zusammenhängende Schwächen in der Folge.
Gar nicht so einfach, aber ich hatte das Ziel den letzten Test mit den anderen zu schreiben und das Ganze auch ordentlich abzuschließen.
Das schaffte ich tatsächlich nur mit der Unterstützung meiner Ärztin und viel Kraftaufwand. Aber geschafft und mit 2 abgeschlossen. Nun es hätten wohl ein paar Prozente mehr sein können, aber mit einer 2 kann ich mich schon zufrieden geben.
Morgens auf dem Weg zur Schule, bei tollem Licht sind auch Fotos entstanden mit der kleinen Kamera. Wenn die Sonne aufging konnte ich es nicht lassen.

Nun muss ich schauen, wie ich das Niveau im Englischen halten kann, ich finde es toll jetzt auch Foto-Tutorials, Newsletter und Foto-Blogs auch in Englisch besser zu verstehen. Meine Experten um mich sagen, ich soll viel Englisch lesen und Videos schauen usw. und das werde ich auch als erstes versuchen.
Dazu hatte ich natürlich erst einmal auch noch andere Aufgabe die unbedingt zu erledigen waren und ich wusste, Du schaffst da nur, wenn es Dir gelingt auch zwischendurch mal durch zu atmen, inne zu halten, Luft zu holen.
Das klappte dann auch gut mit Stricken oder Fotografieren und natürlich mit meinem täglichen „I am work the dog“. Nach der Schule war die Hunderunde das schönste für meinen Jamie und das beste für meinen Kopf. Erst danach war, konnte es wirklich weiter gehen mit anderen Arbeiten am PC oder Lernen.
So jetzt waren noch die Tage danach voll gestopft mit Terminen und Arbeiten, die schon länger warten mussten oder nur teilweise erledigt waren.
Schon geht es weiter mit Garten, Grundstück & Co. aber auch weiter mit Familie oder anderen spannenden Herausforderungen. Ich habe noch einige Ziele auf meinem Plan und deutlich weniger Zeit für die Realisierung. Es muss also passen und wieder vorwärts gehen. 🙂

Wollt Ihr wissen, was ich so zwischendurch an Bilder gemacht habe? Dann schaut mal, was so geworden ist:

Ein kleine Tulpensammlung – sie schmücken fast jede Woche in vielen Formen und Farben unseren Wohnbereich, ich mag diese kleinen Kunstwerke, man muss nur genau hinsehen.

Hyazinthen in allen Farben und Varianten, in dieser Zeit wirklich meine Lieblinge und wann immer ich sie erwische, schmücken sie mein Wohnzimmer.

Schneeglöckchen – noch nicht aus dem eigenen Garten, aber von der Hundewiese. Mit Licht und Glas Indoor fotografiert.

Der Garten zeigt auch erste Ergebnisse zur Eröffnung des Frühjahrs und wir sind richtig stolz, wenn im Vorjahr gepflanztes jetzt zarte Spitzen in Grün oder ganz langsam erste Sprossen zeigt.

Während der Hunderunden dann die frühen Frühlingszeichen, meine Blütentänzer. Glücksmomente – ich habe sie nicht vergessen und immer wieder überraschen sie mich, diese Glücksmomente. Auch wieder ein Bild mit dunklem Hintergrund. Mir gefällt diese Art der Darstellung und wenn Motiv und Ausgangsfoto passen, werde ich daraus eine Serie zusammenstellen.

Für heute sollte das erstmal reichen. Ich war jetzt selbst überrascht, wie oft ich doch eine Kamera in der Hand hatte und ich noch nichts gezeigt hatte. So habe ich jetzt doch einige Zeit noch bei meinen Bildern zugebracht und es ist einfach toll, wenn man sich diese schönen Momente wieder in Erinnerung ruft. Wenn ich sie dann bearbeite nach meinen Vorstellungen und Empfindungen, dann sind das wieder Glücksmomente und alle Beschwerlichkeiten von meinem „JederTag“ der letzten Wochen sind fast vergessen.
Hoffen wir, das auch das Wetter uns wohl gesonnen ist und ich wieder in den Garten kann.
Es ist viel zu tun, packen wir es an 🙂

In diesem Sinne, Euch, uns eine tolle Woche.
frau-doktor

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11 Gedanken zu “Bin jetzt fast wieder da…

  1. erst mal herzlichen glückwunsch! 2 ist doch gut! da kannst mit recht stolz auf dich sein. mit den videos schauen oder fernsehen haben deine experten recht, das hilft immens! ich hab damals auch englische zeitungen und bücher gelesen, das lexikon neben mir, und alle wörter rausgeschrieben, die ich nicht verstanden hab, nachgeschaut, gelernt. die times ist da exzellent, da versteht man erst mal nur die hälfte *gg*.
    über deine wunderbaren fotos brauch ich nicht viele worte zu verlieren, sie sind wie immer zauberhaft! die farben beim „blütentänzer 1“ gefallen mir ganz besonders gut!

  2. Liebe Marion, toll, eine 2! Und das trotz der Unpässlichkeiten. Deine Erfahrung mit dem Wechsel der Lehrkraft teile ich. Ich hatte vor Hongkong Englisch-Einzelunterricht, zunächst bei einem Briten, was sehr gut klappte, gegen Ende unterrichtete mich ein Australier und ich habe oft kein Wort verstanden. Hinzu kamen die Unterschiede im britischen und amerikanischem Englisch, wo es teilweise eklatante Unterschiede gibt.

    Schön, dass du die Glücksmomente nicht vergessen hast! Ein Glücksmoment für mich war der Blick auf deine weißen Tulpen <3. Liebe Grüße, Conny

    1. Frau Doktor

      Hach Conny, an Dich habe ich im Englisch auch gedacht, aber es hat mir wirklich Spaß gemacht. Danke für Deinen Glücksmoment 🙂

  3. Hallo Marion, auch ich kann dir nur ganz, ganz herzlich gratulieren – und dabei finde ich die Zensur weniger ausschlaggebend als das Durchhalten, wenn dich doch so vieles während des Kurses abhalten wollte. Ich weiß ganz genau, wovon du sprichst, denn auch ich habe ca. 2002 so einen Intensivkurs gemacht: 3 Monate jeden Tag ca. 7 Stunden Unterricht bei den verschiedensten Muttersprachlern aus London, Irland, Schottland und Australien. Bei manchen habe ich fast nichts verstanden. Alle anderen im Kurs sprachen für mein Empfinden schon vor dem Kurs perfekt und ich hatte schon damals Probleme mit den Ohren. – Egal wie, du hast es wunderbar geschafft und ich wünsche dir, dass es nicht nur privat was nützen möge.
    Von deinen Fotos + Bearbeitungen bin ich wie immer total begeistert.
    Dein Headerfoto sieht aus wie bei meinem Sohn auf dem Schreibtisch – der wandert auch von einem Bildschirm zum anderen.
    Liebe Grüße zu dir!

    1. Frau Doktor

      Danke liebe Clara, ja so sah es bei uns im Englischunterricht aus, ziemlich effektiv das Ganze per Intranet und Internet. Den Lehrer und die Klasse immer auf den Ohren 🙂

  4. Hallo Marion,
    ich freue mich für Dich, dass Du es geschafft hast. Durchhalten ist mit Sicherheit das Schwerste bei einer zeitlich längeren Aufgabe. Du bist immer wieder „aufgestanden“ und darauf kannst Du wirklich stolz sein.
    Deine „nebenbei“ entstandenen Fotos sind so wunderbar, da möchte man sich – so man viele leere Wände hätte – jedes mit Freuden aufhängen und sich täglich daran erfreuen.
    Dir auch weiterhin eine gute Zeit und viel Freude mit der „daily work“ ,
    herzlichst moni

    1. Frau Doktor

      Danke liebe Moni, ja ich werde mich, wenn der Garten weiter ist, daran machen und einiges ausdrucken und an die Wände hängen. Meine Galerie-Ecke wartet schon lange auf Erweiterung 🙂

    1. Frau Doktor

      Danke liebe Ute, ja ich will wirklich dran bleiben und ich werde mir einen regelmäßigen Rhythmus suchen, damit ich weiter lernen kann. 🙂

  5. die tulpensammlung finde ich traumhaft, auch die schneeglöckchen und krokusse. ganz toll. und ich hoffe, du bist nun wieder auf den beinen und wiederhergestellt. wenn der körper nicht will, ist das mit der zeit sehr frustrierend 😦

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