Fine Art Foto Texture – das Ebook über Texturen

Ich möchte hier weder das Buch abschreiben, noch alle Bilder aus diesem Buch zeigen. 🙂
Ich war sehr gespannt, wie ich das Buch von Jana Mänz und Susan Brooks-Dammann nutzen werde, da ich ja, wie die meisten wissen, schon länger mit Texturen arbeite und schon viel im Netz zu diesem Thema unterwegs war. Das meiste habe ich mir bis hier her durch ausprobieren und testen angeeignet und immer wieder bei anderen Texturkünstlern über die Schulter geschaut.
Da ein Häppchen und da ein Häppchen, so habe ich mir das Wissen über die Fotoarbeit mit Texturen zugelegt. Nirgendwo habe ich etwa ein Buch darüber entdeckt. Um so gespannter war ich auf das Buch von Jana und Susan und ich durfte ja ein wenig daran mit tun 🙂
Vorab – was ich gut finde, das Buch gibt es zu einem Preis, den sich die meisten leisten können, wenn sie es wollen. Dabei sind Texturen, die sofort mit genutzt werden können und ganz viele Links im Netz wo man weiterhin fündig werden kann. Sehr günstig das Ganze. Bei den Künstlern, die sie erwähnen, sind auch meine Vorbilder, Musen oder so dabei 🙂
Was ich ebenso toll finde, man muss nicht PS6 haben um das alles nachzuarbeiten. Sie halten ihre Tipps so, das auch mit anderen Programmen daran gearbeitet werden kann. Jeder der möchte, kann sich also einlassen auf diese Texte. Nicht nur technische Tutorials, nein auch der künstlerische Ausdruck bei diesen Arbeiten kommt deutlich zum Ausdruck.
Ich habe mir also das Buch vorgenommen und meine Bilder, darin gelesen und mich inspirieren lassen, dabei dann meine Bilder versucht zu bearbeiten. Was dabei herausgekommen ist, Teil 1, das zeige ich Euch hier und heute. Im Teil 2 möchte ich das Thema eigener Texturen noch mal aufgreifen, denn auch das ist etwas, was mich schon lange verfolgt. Aber davon in einem anderen Artikel mehr.
Alle, auch diejenigen, die noch keine Erfahrungen haben, können sich mit dem vorgelegtem Buch wunderbar einarbeiten.
Ich hatte einige Winterbilder und wusste das diese nach einer Bearbeitung mit Texturen schreien :-), so wurden sie meine Testarbeiten.
Ich habe für Euch ein Vorher-Nachher und eine kurze Beschreibung dessen, was ich gemacht habe:

Foto Wintertraeume ohne Textur

Wintertraeume mit den Texturen

Wie im Buch beschrieben, werden meine Fotos in Lightroom bearbeitet und für die Texturen vorbereitet. Manchmal so auch hier, habe ich sogar 2 Varianten in Lightroom erstellt und übereinander gelegt und mit der Ebenentechnik bearbeitet. Durch das Nutzen von Masken kann ich mir so Bildbereiche gestalten und für mich wichtige Elemente betonen. Das Ausgangsbild sind also auch schon mehrere Ebenen. Die unterschiedlichen Füllmethoden in PS werden ausführlich in dem Buch beschrieben und am besten man probiert es selbst aus. Richtig ist, was gefällt und vor allem mir gefällt 🙂 Wie ebenso im Buch gezeigt, können unterschiedliche Bearbeitungen an gleichen Fotos ganz unterschiedliche Ergebnisse bringen.

lichtpunkte-bevor

winterlichtpunkte

Meine Winterlichter – hier habe ich nur ganz vorsichtig mit einer fast durchsichtigen Textur und Pinselspitzen gearbeitet, das dauerte auch nicht lange. Bei diesen Bildern war mir das Bokeh wichtig, das musste also durch die Texturen weiter zum Ausdruck kommen.

waldrand-bevor

waldrand

Dieses Waldrandbild sollte an alte „Oelschinken“ erinnern und Nostalgisch gestaltet werden. Auch hier hatte ich bei Lightroom mehrere Ausgangsbilder erstellt, dann in Lightroom bearbeitet und in PS mittels Ebenentechnik zusammengefügt. Dann kamen noch mehrere Texturen dazu. Die von mir am häufigsten genutzten Füllmethoden bei der Ebenentechnik sind bei mir Multiplizieren, Überlagern (Ineinanderkopieren) oder Weiches Licht. Dabei spiele ich dann mit Masken und der Deckkraft um die Bildelemente so zu betonen, das rauskommt was ich mir vorstelle.

Was ich unbedingt noch mal probieren musste waren die „Black Beautys“ die mich schon lange bei Uwe Appel beeindrucken. Ich habe schon früher nach seinen Tutorials versucht zu arbeiten, wenn ich ein gutes Ausgangsfoto hatte.
Hier bin ich ein wenig von der Beschreibung abgewichen und habe meine Pflanze in diesem Fall nicht freigestellt, sondern mit Masken nur etwas vom Hintergrund abgehoben. Aber schaut selbst.

blatt-bevor

blatt

Fazit: aus meiner Sicht geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene, Quelle weiterer Inspiration zum Thema Texturen, z.B. Bilder der Nora Peinzger, wunderschön. Da muss ich mir nur entsprechendes Ausgangmaterial schaffen. Viele Links, die ich noch gar nicht alles durchstöbert habe und viele schöne Texturen. Für so einen Texturen-Fan wie mich gibt es da noch viel zu studieren und auszuprobieren. Ich freue mich ein so schönes Material auch als Nachschlagewerk zu besitzen.

In den nächsten Tage werde ich auch gleich noch das Angebot für das Food-Fotografie Ebook aufgreifen und darauf bin ich ebenso gespannt und im Moment sehr günstig. 😉

Als Zusammenfassung und zum Betrachten der großen Fotos habe ich meine Bilder hier noch mal als Galerie eingestellt:

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9 Gedanken zu “Fine Art Foto Texture – das Ebook über Texturen

  1. Bitte nicht böse sein, aber das Bearbeiten und Verändern von Fotografien mittels Texturen ist absolut nicht mein Ding. 😉 Mir gefallen zumeist die nur leicht bearbeiteten „Originale“ besser als die mit Texturen unterlegten…
    Liebe Grüße!

    1. Frau Doktor

      Ich bin Dir da gar nicht böse 🙂 das weiß ich, das dies nicht jedermanns oder jedem Fotografen seins ist. Davon gehe ich bei diesem Artikel auch nicht aus. Dieser Artikel ist diesmal für alle die Texturen mögen und Ihre Fotos gerne verändern 🙂

  2. He.ute

    Danke für deinen ausführlichen Bericht liebe Marion und die wunderbaren Texturbilder, die entstanden sind. Ich liebäugel auch noch mit dem Ebook, aber zur Zeit habe ich noch anderes auf meiner To-do-Liste. Liebe Grüße Heike

    1. Frau Doktor

      Ja Heike, ich war selbst gespannt darauf und freue mich das ich es habe, aber Du bist eigentlich glaube ich auch mehr der Fotograf oder irre ich mich da 🙂 ?

      1. He.ute

        Es würde mich schon mal reizen anderes auszuprobieren, auch Texturen. Öfter mal was Neues 😉

  3. Frau Doktor

    Ja Heike das versuche es einfach und lasse Dich darauf ein. Ich finde es großartig und mit dem Buch haben sich mir wieder neue Horizonte eröffnet 🙂

    1. Frau Doktor

      Danke liebe Conny, nur bist Du ja eigentlich auch nicht die Textur-Tante 🙂 Ich bin gespannt auf Deine Ergebnisse 🙂

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