Englisch

ja Englisch… Immer mehr erkenne ich für mich, das ich mein Englisch vernachlässigt habe und mich einfach zu wenig damit beschäftige. Bei immer mehr Gelegenheiten empfinde ich das als Handicap. Lange habe ich mich dahinter versteckt und mir gesagt, brauchst Du nicht mehr, oder muss ich das in meinem Alter noch haben, man können die das nicht in Deutsch schreiben usw. usw.
Ich habe Englisch schon einige Jahre gelernt und im Rahmen von Weiterbildungen auch wieder aufgefrischt, aber ich wende es einfach zu wenig an.
Immer mehr ärgere ich mich über mich selbst, wenn ich mich wieder darum drücken konnte, oftmals habe ich fast Angst davor.
Auch jobtechnisch fängt es an zu nerven mit dem Englisch, aber nicht nur das, auch immer mehr beim Hobby. Sicher kann ich das auch ohne Englisch betreiben, das Fotografieren oder Photoshoppen, aber auch dort gibt es unheimlich viel Informationen mehr im englischsprachigen Bereich.
Nun habe ich lange überlegt, wie ich es anstelle mit dem Üben und mit meiner Zeit, damit das Ganze auch effektiv wird und vielleicht nichts extra kostet 🙂
Heute habe ich damit begonnen 🙂
Ja ich habe damit begonnen, mir Texte bei Bildern, in Blogs, Beschreibungen, Tutorials usw. richtig zu übersetzen. Damit es nachhaltig bei mir hängen bleibt, das Gelernte, muss ich es Aufschreiben und Sprechen. Von dem Sprechen werde ich Euch eher nichts weiter geben 🙂 aber von dem Geschriebenen. Vielleicht kann ich dem Ein oder Anderen damit auch noch weiter helfen. So wird es jetzt ab und zu Links auf englische Texte geben, die ich mir übersetzt habe und wenn es Sinn macht, wird das einen übersetzten Artikel hier geben.
Ich muss mich nur noch mal schlau machen, das ich mich da nicht urhebertechnisch auf Glatteis begebe, aber den Link auf das Original werde ich eh immer mit dabei haben.
Aber auch Artikel von mir werde ich versuchen ab und an 2sprachig zu präsentieren 🙂
Wenn jemand von den Englisch-Experten oder Muttersprachlern in Englisch bei mir liest und lachen muss, weil ich den Sinn verdreht habe, dann bitte ich um einen Kommentar 🙂 oder wenn es ganz schlimm ist, besser um eine Email. Ich möchte es ja lernen besser zu machen. Ich würde mich also wirklich freuen.
Ich habe auch noch tolle Webseiten gefunden, die das Ganze auch noch wunderbar ergänzen können – Englische Sprüche oder Sprichwörter Heute:

Beauty is in the eye of the beholder

Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Und in diesem Sinne ist auch mein Artikelbild zu sehen. Es ist für die Chronik meiner Facebookseite entstanden, allerdings dann eingefügt, habe ich mich doch für ein anderes Bild entschieden. Schön finde ich diese zarte Sicht auf die Gerbera aber schon 🙂

Und ich habe gleich noch etwas was mich bewegt hat im Zusammenhang mit dem Englischen.
Ich bin einem Link bei Facebook nachgegangen, weil mich das Foto beeindruckt hat, mein Danke dafür geht an Jana, die immer wieder sehr tolle Tipps hat und offensichtlich viel weniger Schwierigkeiten mit dem Englischen :-), aber das ist noch eine andere Geschichte.
Hier der Link von dem ich sprach, der Blog einer Fotografin Eliza Deacon.
Fasziniert hat mich dieses Landschaftsfoto und der Titel:
Menschen die träumen….
So gibt es heute hier die Übersetzung der Worte von Karen Blixen, die Eliza Deacon passend zu Ihrem Foto in Ihrem Blog zitiert:
Meine Übersetzung:
Menschen, die Nachts wenn sie schlafen, einen Traum haben, kennen eine besondere Art von Glück, die in der Welt des Tages nicht gilt, eine Gelassenheit, eine Leichtigkeit des Herzens, die wie Honig auf der Zunge zergeht. Sie wissen auch das der wahre Glanz der Träume in ihrer Atmosphäre der unbegrenzten Freiheit liegt. Es ist nicht die Freiheit eines Diktators, der nur seinen eigenen Willen durchsetzt, es ist die Freiheit eines Künstlers,“who has no will, who is free of will“, der keinen eigenen Willen hat, der frei ist von eigenem Wollen.
Die Freude des wahren Träumers liegt nicht im Traum selber, sondern darin, dass es Dinge gibt, die ohne jegliche Einmischung von seiner Seite und ganz und gar außerhalb seiner Kontrolle passieren.
Große Landschaften erschaffen sich selbst, weite fantastische Aussichten, reichhaltige, zarte Farben, Straßen, Häuser, die er nie gesehen hat oder davon gehört hat…

und dazu das Foto Eliza Deacon mit genau einer solchen Landschaft.

In diesem Sinne

a nice Week und greetings from me and my two animals 🙂

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11 Gedanken zu “Englisch

  1. Das mit dem Englisch verlernen geht so ungeheuer schnell! Seitdem ich im „Nobelhotel“ arbeite, brauche ich diese Sprache beruflich überhaupt nicht mehr, ich bin auch sehr bestürzt darüber, wie mir nach grade mal einem knappen Jahr so manches an Redewendungen und Wortschatz verloren geht…
    Liebe Grüße!

  2. Das scheint mir eine gute Idee zu sein, weil du nur so dein Englisch bewahren oder ausbauen wirst. Ich spreche aus Erfahrung: Bevor wir für 2 Jahre ins Ausland gingen, spendierte die Firma meines Mannes uns allen Englischunterricht. Ich habe intensiven Einzelunterricht bei einem Sprachinstitut genommen, das ging über Wochen und hat mich wirklich weitergebracht. Aber seit wir wieder hier sind, verkümmert das alles – leider. Man muss immer in Übung bleiben. Gutes Gelingen!

    Das Bild von der Gerbera ist wirklich wunderschön. So zarte Formen und Farben – ein Hauch……

  3. Man verlernt leider immer alles viel zu schnell, wenn man nicht mehr in Übung ist. Ich schaue mir oft CNN oder BBC im Fernsehen an, um wieder mal reinzuhören.

    1. Frau Doktor

      Ich muss jetzt etwas aktiv machen, nur zu hören reicht nicht. Ich hoffe auch mal darauf, dann Bücher in Englisch lesen zu können. Das macht mein Sohn gerne, aber der spricht ja auch viel Englisch, da ist das anders.

  4. Marion, du sprichst mir eigentlich aus der Seele. auch ich habe kein anwendungsbereites Englisch parat. Vor 2 Jahren hatte ich mir als Ziel gesetzt bei einer englisch postenden (deutschen) Freundin täglich zu lesen und zu kommentieren. Das Jahr hab ich durchgehalten, aber inzwischen ist das auch wieder eingeschlafen. Und ich hangle mich wieder so durch. Jetzt versuch ich mit Hilfe meiner Tochter (5. Klasse) mein Englisch von Grund auf zu verbessern. Ich drück uns beiden die Daumen.

    1. Frau Doktor

      Ja mit meinen Enkel habe ich auch schon gelernt, aber das reicht auch nicht aus. Mal sehen, wie das so weiter geht 🙂 In jedem Fall werde ich versuchen nicht mehr auszuweichen, sondern aktiv zu werden 🙂

  5. Liebe Marion,
    ich kenne dieses Leiden nur zu gut. Ich kann Englisch lesen, hören, verstehen….aber sprechen???? Ohjemine, dann fehlt mir einfach jedes 2. Wort. Ausprobiert habe ich auch schon viel, wirklich helfen tut eigentlich nix! 😦 Meine Devise ist deshalb, einfach nicht aufgeben, wo immer es möglich ist, die mieckrigen Kenntnisse öffentlich raus“flüstern“, abwarten, bis sich alle vom Bodenrollen vor Lachen wieder erholt haben und einfach unbeirrt weiter so… 🙂
    Have a nice weekend my friend
    ♥ moni

  6. Interessanter Vorsatz, den Du da hast. Ich kann wirklich nur empfehlen, Bücher von englischen Autoren im Original zu lesen, man bekommt so ein wunderbares Gefühl für die Sprache. Vielleicht fängst Du einfach mit Büchern an, die Du schon einmal auf Deutsch gelsen hast oder aber mit Büchern, die für Kinder geschrieben wurden, da sind die Satzbauten oft nicht so komplex. Da ich seit 5 Jahren für eine amerikanische Forma arbeitet, kommuniziere ich quasi jeden Tag auf Englisch und hab in dieser Zeit vermutlich auch mehr als 100 Bücher auf Englisch gelesen. Irgendwann hört man dann auch auf, alles automatisch zu übersetzen, weil man es auch so versteht, oft auch einfach aus dem Kontext heraus.

    Ich schreibe in meinem Blog ja auch manchmal auf Englisch, weil ich manche Sachen so nicht auf Deutsch schreiben kann, die Worte kommen wie sie wollen und wählen sich die Sprache. Man kann vieles auch einfach nicht 1:1 übersetzen. Was das sprechen angeht, ist es natürlich etwas schwieriger, dazu hat ja nicht jeder so oft Gelegenheit. Bei Hemmungen und Angst vor Fehlern einfach daran denken, dass man selbst ja auch keinen Ausländer mit gebrochenem Deutsch auslacht oder Vorwürfe macht, niemand nimmt es einem Übel, wenn man nicht perfekt ist. Und da die meisten Englisch-Muttersprachler selbst oft keine andere Sprache beherrschen, bewundern sie unsere Versuche oft umso mehr 🙂

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