Barcelona und Reisefotografie Teil 1

Meine Gedanken kreisen um die Fotos unserer Urlaubsreise im Mai nach Barcelona und ich möchte gerne mal die ein oder andere Frage mit Euch diskutieren.
Ich bin gerade dabei ein Fotobuch vorzubereiten zu dieser Reise und das auch gleich mit einer Reisebeschreibung zu kombinieren und so stöbere ich in den Fotos dieser Reise und überlege bei dem ein oder anderen Foto, wie kann ich es interessanter machen, wie kann ich die Stimmung die ich dort hatte, warum ich dort fotografiert habe, besser mit dem Foto ausdrücken, das auch ein unbeteiligter Betrachter das nach empfinden kann.
Es gibt Fotos da ist das kein Problem und es gibt Fotos da bin ich heute, einige Wochen nach der Reise, nicht mehr zufrieden. Was meint Ihr, sind Reisefotos „nur“ zur Dokumentation und sollte quasi nicht nach gearbeitet werden?
Wer hier schon öfter war, weiss das ich gerne mit Texturen arbeite und eine Ansicht von Barcelona habe ich so schon ganz schön nach gearbeitet 🙂 . Bei Flickr hatte ich viele Kommentare zu diesem Bild. Welchen Anspruch habt Ihr an Eure Reisefotos? Reicht ein Foto, auch wenn es das schon 100 mal irgendwo gibt? Hier habe ich Euch auch einmal eine Ansicht, 2 verschiedene Fotos mit unterschiedlichem Focus zusammengestellt. Ich finde beide gut und werde wohl auch beide mit in die Auswahl für das Fotobuch nehmen.
Aber was meint Ihr dazu?

Habt Ihr bei Städtefotos einen anderen Anspruch an Euer Foto und was findet Ihr an Städtefotos besonders interessant? Meistens ist man ja bei Städtereisen an Stellen die schon hundertfach fotografiert sind und die man aus Reiseführern und von Postkarten kennt?
Sehr interessante Fotos, auch aus dieser Sicht, macht der Steffen, eher noch als Stilpirat im Netz unterwegs, allerdings hat er auch schon eine Ausstattung an Fototechnik, die wohl die manches Hobbyfotografen übersteigt, aber seine Fotos oder auch seine Art Fotos zu machen finde ich schon genial. Auch wie er seine Städtefotos interpretiert.
Steffen verdient in der Zwischenzeit mit Fotografie seine Brötchen 🙂 Aber was meinen denn die HobbyfotografInnen dazu?
Hier noch ein paar Fotos, die ich nicht so auf Postkarten zu finden waren… aber es war da überall sehr spannend 🙂

Das ist eine der Seilbahnen im Parc de Montjuic. Eine der Seilbahnen, 2 gehen dort hinauf, endet an einer alten Festung. Von dort hat man einen fantastischen Blick über Barcelona und einige der Fotos mit Blick auf die Stadt von oben sind genau dort entstanden. Von einer Seite gab es de Blick auf den Hafen und weit hinaus auf das Meer und die andere Seite dann über die ganze Stadt. Hier erst mal dieses kleine Wunderwerk der Technik.

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8 Gedanken zu “Barcelona und Reisefotografie Teil 1

  1. ich weiß nicht recht – ich denke, beides ist wichtig – ein paar extravagante Bilder, die man nicht überall findet – aber ich möchte von meinen Urlauben oder Städtetripps natürlich auch die Sehenswürdigkeiten mit nach Hause nehmen, die ggf schon x-tausendmal auch von anderen fotografiert wurden. Aber das sind eben nicht meine Bilder und ich möchte als Erinnerung natürlich schon meine Bilder anschauen 😉
    Und klar, man findet überall etwas, das man selbst „entdeckt“, besonders schön findet, das noch nicht ganz so oft fotografiert wurde 😉 Technik, Graffiti, essen, Formen, Muster, irgendetwas, was ins Auge sticht.

  2. Hannelore Schneidereit

    Hallo Marion,
    ich sehe es genauso wie GZi, auch das was schon tausendmal fotografiert wurde, ist nicht immer gleich und schon gar nicht nach der Bearbeitung! Außerdem entsteht die Mischung der Fotos durch das Auge und den Blickwinkel des Fotografen/Reisenden.
    Für mich sind Fotobücher zu Reisen persönliche Erinnerungen in Bildern!
    LG Hannelore
    PS: wenn dein Fotobuch fertig ist, würde ich mich über eine PDF Datei davon sehr freuen.

    1. Danke Hannelore, ich freue mich über Deine Meinung. Jetzt muss ich nur noch ein vernünftige Anzahl von Fotos herausfinden 🙂 gar nicht so einfach.
      Über das Fotobuch werde ich eh hier berichten, ich darf da testen 🙂

  3. Bei Städtefotos ziehe ich eigentlich immer mit Stativ los, auch wenn es oft nervig und beschwerlich ist. Meist versuche ich, die klassischen Motive aus ungewöhnlichen Perspektiven zu knipsen und ich fotografiere auch oft Dinge/Menschen/Orte, die vielleicht nicht auf dem Sightseeing-Plan liegen, aber mit denen ich dann eine bestimmte Erinnerung verknüpfe.

    1. Frau Doktor

      Hallo Frau Nachbarin 🙂 ich freue mich über Deinen Besuch. Mit dem Stativ habe ich es nicht so. Ein kleines habe ich dabei, für die abendlichen Aufnahmen mit längeren Belichtungszeiten. Aber bisher habe ich das eher wenig genutzt. Das ultimative ganz leichte günstige Stativ habe ich auch noch nicht gefunden 🙂

  4. Ich fürchte bald, das gibt es auch nicht. Zumindest nicht in einem akzeptablen preislichen Rahmen. Entweder sie sind leicht und instabil oder schwer. Da ich im Urlaub (von Strandtagen abgesehen) immer mit Rucksack unterwegs bin, verteilt sich das Gewicht des Stativs eigentlich ganz gut.

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