Photoshop Composing 1.Beitrag


Mit einem *Klick* auf das Bild erhaltet Ihr auch noch eine größere Ansicht.

Ich warne Euch :-), ich habe dazu ein ausführliches Tutorial geschrieben.
Das werde ich auch noch mal als PDF fertig machen, wer möchte kann es sich dann runter laden.
1. Öffnen der Datei und Duplizieren der Hintergrundebene, die Ursprungsebene blende ich aus und arbeite mit dem Duplikat weiter.
2. In Abhängigkeit vom Motiv, ja hier wollte ich das mal testen, habe ich erst mal mittels Aktionen versucht das Foto zu verändern, Photoshop Aktion von Alex Edges nehme ich hier sehr gerne, der kostenlose Download ist hier
3. Diesmal hatte ich mich für die Aktion 3 entschieden, das Bild habe ich auf Ebene 3, darunter immer noch ein Duplikat des Originals,

Bild nach Anwenden der Aktion 3

4. beide Ebene verbinde ich jetzt durch ein entsprechende Füllmethode,das probiere ich aus, in diesem Fall nutze ich die Methode Multiplizieren, ganz nach Geschmack lässt sich auch über die Deckkraft oder Fläche noch einiges verändern. Hier habe ich es nicht verändert.
5. dann die Wahl der Texturen, immer davon abhängig, was ich mir für ein Endprodukt vorstelle, also hier habe ich jetzt verschiedenen Texturen ausgewählt
a. Dianas Texture Old Memories
b. Diese öffne ich in PS und über Auswahl -> alles auswählen -> kopieren füge ich es dann in die Datei der Blume eine neue Ebene ein. Das geht auch noch anders, aber jeder hat so seinen Arbeitsgang 🙂 Dann teste ich wieder die Ebenen – Füllmethode, welche mir das beste Ergebnis liefert, in diesem Fall war es Weiches Licht, diese nutze ich häufig für weiche Effekte eben. Über Bild -> Korrekturen->Farbton/Sättigung schaue ich mir an, welche zusätzlichen Effekte durch eine Farbveränderung entstehen, die Farben möchte ich passend bzw. Ton in Ton. Das kann ja aber nach Geschmack variieren 🙂
c. Um den Rand noch etwas besser zu betonen, wähle ich noch eine weitere Textur, ganz viel ist hier zu finden. Telzey ist ein Experte auf dieser Strecke und hat wunderschöne Texturen zur Verarbeitung. Ich hatte hier noch mal ein „oldpaper“ gewählt. Diese füge ich ebenfalls als Ebene über die vorherige ein und verbinde das Ganze mit der Füllmethode Multiplizieren und da mir das zu Dunkel ist, setze ich die Deckkraft auf 82%
d. Da ich noch gerne etwas Stoff-/Leinwandstruktur haben möchte, nehme ich eine weisse Textur von Jana *klick* und setze diese auf einer Ebene darüber, nehme die Füllmethode weiches Licht und setze die Deckkraft auf 20%, ganz dezent,
e. alle Texturen bekamen eine Maske und mit einer weichen Pinselspitze und unterschiedlicher Deckkraft habe ich das Hauptmotiv etwas von der Wirkung der Ebene freigestellt, so dass es schön im Mittelpunkt steht, wobei es wirklich eine grobe Auswahl ist und auch ein wenig in die Umgebung rein zieht. Wie es optisch wirkt, probiere ich aus.
Ebenenmaske hinzufügen->darauf achten das die Farbpalette auf Schwarz-Weiss steht, wenn die Ebenenmaske Weiss ist deckt der schwarze Pinsel ab und mit dem weissen Pinsel kann man wieder korrigieren, was einem nicht gefällt.
6. Mit der Aktion 1 von dem Set von Alex Edges hatte ich mir bei meinen Test schon das Bild auf einer zusätzlichen Ebene erstellt.
nach der Aktion 1

Diese Ebene habe ich jetzt über allen Texturen und mit der Füllmethode Multiplizieren und der Deckkraft von 60% verbinde ich diese Ebene mir der darunter und erhalte einen zusätzlichen kontrastreichen Farbeffekt, der mir gefällt.
7. Da ich gerne auch mit Pinselspitzen – Brushes arbeite, mache ich hier verschiedene Versuche. Jede Spitze bekommt ihre eigene Ebene, damit ich ausreichend experimentieren kann. Die Pinselspitzen habe ich mir zusammen gesammelt und ich weiss nicht mehr genau wo ich die her habe, aber die meisten Quellen sind auch bei Jana in der Linksammlung. Ich werde versuchen das noch mal zu ordnen und reiche die Quellen dann nach.
Den Pinsel habe ich mit einer grauen Farbe in die Ebene gegeben, dann die Ebene mit der Füllmethode Multiplizieren verbunden und die Deckkraft angepasst. Damit mir diese Pinseltextur nicht das Motiv so stark beeinflusst setzte ich auch hier ein Maske und dann klicke ich in die Maske, nehme dann das Verlaufswerkzeug und einen weiss-schwarzen Verlauf, mit dem ich ein Maske so einbringe, das die Bereiche des Pinselstempels die ich nicht haben möchte, abgedeckt werden mit diesem Verlauf. Das wiederhole ich so oft wie es mir dann gefällt, kleine Pinselstempel rücke ich dann noch auf den Platz, wie es mir gefällt. Hier habe ich zwei Schriftpinsel genutzt, einen Pinsel mit Tropfflecken und einen Kaffeetassenrand um das Bild auch richtig alt aussehen zu lassen.(Ebene 5, 7, 9, und 10)
Dann ist es das gewesen – mein finales Endprodukt habt Ihr gleich am Anfang gesehen.
Wer möchte kann sich diese ausführliche Beschreibung als PDF downloaden und ein Link auf meinen Artikel setzen, das würde mich doch sehr freuen. Das nächste Mal versuche ich mich mal anders, muss es aber selber erst probieren.
Die gezipte PSD-Datei zu dieser Arbeit *hier* klicken.
Schaut sie Euch an und für Fragen stehe ich per Twitter, Email oder Kommentar zur Verfügung. Es ist mein erstes Tut und ich hoffe Ihr versteht es. Gemeinsam mit der PSD-Datei sollte das machbar sein 🙂
So und hier noch die Links zu den anderen Teilnehmer dieses Projektes. Einfach genial, was dabei für tolle Sachen erarbeitet wurden, tolle kreative Beiträge

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16 Gedanken zu “Photoshop Composing 1.Beitrag

  1. Wow Frau Doktor, deine Warnung war berechtigt, mir ist ganz schwindlig 🙂
    Aber die Ergebnisse sind traumhaft. So ein klein wenig fange ich ja auch schon an zu spielen, vielleicht wirds ja bei mir auch noch mal was 🙂
    Danke für die schönen Bilder und einen schönen Sonntag noch.
    Lieber Gruß Ute

  2. Vielen Dank für diese tolle Beschreibung. Ich muss da gleich Selbstkritik an meiner nicht vorhandenen üben, weil ich es im Nachhinein sehr schwierig fand. Ich habe heute zwei Artikel geschrieben. Einen mit allen Bildern und einen mit Projektfragen.
    Viele Grüße Jana

  3. Pingback: Photoshop-Projekt Composing – Runde 1 Auswertung | Janasworld

  4. Vielen Dank für dieses ausführliche Beschreibung!! Ich habe zum ersten Mal so etwas mit Photoshop gemacht und ohne solche Beschreibungen hätte ich es nie geschafft. Danke, danke für deine Mühe!!

    Viele Grüße,
    Frau Margritli

    1. Frau Doktor

      Dein Ergebnis ist so toll.. ich freue mich, ist mir ja auch Bestätigung, das Du mit meinem Geschreibsel etwas anfangen konntest.

  5. Sehr gelungen deine Umsetzung, wobei mir bisher alle gefallen die ich von dem Bild gesehen habe. Und ein Lob für deine gut nachvollziehbare Beschreibung, ich weiß wie schwer das ist, ist dir wirklich gut gelungen.
    Liebe Grüße und Knuddler an Jamie 😉
    Heike

    1. Frau Doktor

      Dankeschöööön Heike.. ja es sind tolle Werke entstanden. Für mich war beeindruckend wie unterschiedlich, so hat doch jeder so seine Sicht und seine Technik. Alle Ergebnisse waren sehr stimmig. Eigentlich Schade das Jana da nicht weiter macht….

      1. Oh das hab ich gerade erst gesehen, wirklich schade. Habe mir gerade die Diskussion dazu durchgelesen und kann leider beide Seiten nicht so recht verstehen.
        Ich denke wir haben sowas im Ansatz ja schon im Fotografix gemacht, vielleicht sollten wir sowas da mal intensivieren ohne Stunden Aufwand und Zwang regelmäßig mitzumachen.
        Ich freue mich aber auch schon auf die Arbeiten die du hier vorstellen willst.
        Liebe Grüße
        Heike

  6. Hallo, na, eine solche Anleitung hätte ich mal benötigt, als ich angefangen habe mit Texturen zu arbeiten. Sehr verständlich erklärt und so ein paar Tipps konnte ich mir jetzt auch noch mitnehmen. Auf alle Fälle ein dickes „DANKE“ dafür, denn ich weiss, wieviel Arbeit und Zeit in einem so ausführlichem Tutorial stecken. Liebe Grüsse und einen guten Start in die neue Woche, Simone

    1. Frau Doktor

      Danke Simone, ich war gleich mal bei Dir stöbern 🙂 Deine Flickrstream ist auch wunderbar 🙂
      Es hat auch ganz viel Spass gemacht und ich hatte schon lange den Plan für solch ein Tutorial und Jana gab dann den endgültigen Anstoss 🙂

  7. Himmel … erst einmal ganz lieben Dank für die tolle Beschreibung, auch wenn ich glaube, dass ich das trotzdem nicht hinbekommen werde. Habe mich dafür einfach bisher viel zu wenig überhaupt mit Photoshop auseinander gesetzt *uff*

    Das Bild ist wieder wunderschön und das reizt natürlich sehr, um sich doch mal an deiner Bearbeitung zu probieren.

    Naja, am Wochenende wird das Wetter eh nicht so doll, da hätte ich ja dann Zeit dafür 🙂

  8. Ein sehr interessant und vor allen Dingen anschaulich geschriebener Artikel zu diesem Thema – vielen Dank. Ich hab diese vielen nützlichen Infos grade über Simone gefunden. Hört sich alles sehr interessant an und ich denke ich möcht das auch mal versuchen.

    liebe Grüße, Anne

  9. Hi,
    ich war gerade etwas frustriert auf der Suche nach Textur – Tutorials weil ich mit meinem ersten Versuch leider doch etwas überfordert gewesen bin…und ich freue mich schon aufs Ausprobieren deiner Anleitung!
    Danke fürs reinstellen! Ich habe nämlich nicht vor aufzugeben…

    LG aus Österreich,
    Klarissa

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