White Tulip…. und bloggen warum?

Frühlingserwachen, zart, fast durchsichtig,
leichtes Leuchten in erster Mittagssonne,
ein wenig wärmt sie schon,
aber mehr noch die Gedanken,
Wird es jetzt vorbei sein, mit dem Winter?
(c) Frau Dr.

Heute reiche ich das Montags -Blümchen mal als Dienstags Blümchen :-). Ich wollte Euch einfach nicht 2 Artikel an einem Tag reichen, wo ich eh zu wenig Zeit habe und die Nächte auch einfach weniger Stunden haben bei mir, irgendwie komisch 🙂
Heute früh mit der Sonne aufgewacht ist jetzt schon wieder alles vorbei, schade. Ich habe die weissen Tulpen aus meinem Strauss wieder texturisieren müssen. Es hat wieder viel Spass gemacht mit dem Fotografieren schon, nur war ich nicht ganz mit dem Ergebnis zufrieden. Ich muss mal schauen, wer daran Schuld war. Hmm irgendwie habe ich das Gefühl, wenn das Licht nicht so optimal ist, dann spinnt da was mit der Kamera oder eben der hinter der Kamera, ist ja meistens das Hauptproblem. Nur der Autofokus hängt manchmal… also ich muss mir das eben mal genauer ansehen.
Bloggen warum ?
Da wir ja alle aktiver Blogger sind, bin ich mal auf einen Artikel aufmerksam geworden – Bloggen und Persönlichkeitsentwicklung bei Jochen Mai auf karrierebibel.de. Meine Überlegung, wie ist das mit dem privaten Hobby – Blog? Ist das da auch so? Manchmal funktioniert es und manchmal würde ich mir mehr Feedback wünschen, dachte ich doch beim Schreiben, das das Thema interessanter wäre. Ich weiss, viele lesen aber schreiben nicht so oft und bei Bildern selbst wenn sie einem gefallen, soll man das jedesmal schreiben oder ist das langweilig?
Und was erwarten die Leser vom Schreiber, damit genau auch sich daraus diese Art der Kommunikation entwickelt? Fragen über Fragen….Was meint Ihr dazu?

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12 Gedanken zu “White Tulip…. und bloggen warum?

  1. Mir geht es ähnlich. Auf für mich wichtige Artikel oder auf Fotografie Artikel bekomme ich kaum Feedback. Doch gerade bei letzterem ist es sehr schwierig und wenn ich in mich gehe, wann kommentiere ich bei anderen Fotobloggern ihr Fotos? Wenn sie mir nicht gefallen, dann klicke ich weg, ich möchte ja schließlich nicht überall anecken. Gefallen sie mir, schreibe ich ab und zu, das es mir gefällt. Doch der Lerneffekt für den Fotografen ist gleich Null. Die sachliche Diskussion ist schwierig und leider auch oft nicht gewollt (das selbe Phänomen wie in der FC).

    Letztens gab es einen Fotowettbewerb, mit dessen Ergebnis ich wirklich nicht einverstanden war. Doch ich habe mir jeden Kommentar verkniffen, erst recht, als eine sachliche Kritik, die m.E. völlig richtig war, gelöscht wurde, weil sich die anderen wie die Hyänen darauf geschmissen haben und den einen, der es gewagt hat, Kritik zu äußern, sofort zu zerfleischen. So habe ich mich mit einem Fotofreund nur über e-mails ausgetauscht und Kritik geäußert.

    Einen guten Artikel gibt es zur Kritik hier: http://mir52.wordpress.com/2010/01/19/kritikkompetenz/

    Mit der Kritik an Fotos halte ich es so. Ich schreibe diese meistens per e-mail und privat. So macht das ein befreundeter Blogger bei mir auch. Dann kann man sachlich hin und her schreiben und ich muss sagen, die Kritik die ich zuletzt bekommen habe, hat verdammt weh getan. Doch ich habe sie mir zu Herzen genommen und habe dran gearbeitet und mich sehr gefreut, als der Kritisierende mich für die neue Umsetzung gelobt hat. Das hat wieder Auftrieb gegeben, weiter zu machen.

    Zu deinem Tulpenbild: Am Anfang hat es mir gut gefallen, doch um so mehr ich drauf schaue, habe ich das Gefühl, das da was nicht richtig ist. Ob es das Viereck in der Mitte des Bildes ist oder die „Beule“ an der linken Tulpe, kann ich dir nicht sagen. Die pastelligen lila Töne finde ich sehr sehr schön.

    1. Frau Doktor

      Hallo Jana, Danke für Deine ausführliche Antwort. Auch in unserem kleinen Fotoforum haben wir gerade diese Diskussion über Kritik zum Lernen. Die Steffi hat da nette Lösungen eingeführt *lach*. Im Profil kann jeder vermerken, wie weit er positive Kritik haben möchte und wir diskutieren gerade auch Fotos, die schon der Fotograf für nicht gelungen betrachtet und wir schauen mal, was der ein oder andere dazu noch für eine Meinung oder Vorschläge zur Verbesserung hat. Eine, wie ich finde klasse Möglichkeit zu lernen, selbst wenn das gar nicht mein Foto ist. In den Fotoblogs gibt es auch immer wieder Beiträge zu diesem Thema und hier ist eine Webseite bei der man direkt ein Foto zur Diskussion einreichen kann http://fokussiert.com und ich bin immer total begeistert, von diesen Bildbesprechungen, man lernt so viel. Ohne Blogger hätte ich die Seite vermutlich nicht so schnell gefunden 🙂
      Ach und das Tulpenbild muss ich mir auch noch mal in Ruhe anschauen 🙂 Danke

  2. Das Bloggen hat mir persönlich eine neue Welt erschlossen. Es fasziniert mich, meine Bilder und Gedanken mit Anderen teilen zu können, zumal ich als Alleinstehende nicht all zu viel „reale“ Ansprache habe.
    Mit Foto-Kritik halte ich mich zurück, da ich selbst noch in den Anfängen der Fotografie stecke. Dafür aber kann ich sehr viel von anderen Bloggern lernen. Außerdem finde ich, dass Kritik oft sehr subjektiv ist, da Jeder eine andere Einstellung zu einer Fotografie hat. Was den Einen begeistert muss dem Anderen noch lange nicht gefallen. Bilder, die ich in meinem Blog zeige, gefallen mir persönlich. Schön, wenn ich eine Rückmeldung bekommen. Wenn gar nichts kommt, dann schließe ich daraus, dass das Gezeigte wohl doch nicht so das Richtige war 🙂

    Was die Rückmeldungen betrifft, die folgen üblicherweise nur auf „Meldungen“ 🙂 Meine tägliche Blogtour umfasst inzwischen mehr als 15 Blogs. Dies kostet zwar Zeit, aber wie sagt man so schön „Freundschaften sollte man pflegen“. Dankbar empfange ich das Ergebnis. Ich bekomme sehr viele Rückmeldungen und sehr schön ist auch, dass immer mal wieder ein neuer Blogger dazu kommt.

    Was erwarten die Leser vom Schreiber? Das ist eine gute Frage. Ich glaube, einfach nur Natürlichkeit und Ehrlichkeit. (Oh, hohe Ansprüche für das Internet :-)) Das Themenfeld ist weit gesteckt. Ich persönlich lese gerne von alltäglichen Berichten über Erlebnisse mit Tier und Mensch bis hin zu schönen Gedichten, ja sogar selbst geschriebenen Geschichten alles. Man kann das nicht verallgemeinern. Jeder Blogger hat seinen eigenen Stil.

    Sorry, Frau Doktor, meine Antwort ist etwas lang geraten, aber das Thema ist auch sehr komplex. 🙂

  3. Jesses, warum blogge ich … ich mag die Kommunikation mit anderen Menschen, vor allem mit Leuten, die ähnliche Dinge schön finden wie ich persönlich bzw. die ähnliche Interessen haben. In meinem Fall Fotografie und Tiere. In der kurzen Zeit wo ich blogge, habe ich schon so viele nette Menschen kennen gelernt … Wahnsinn. Blogger sind offene Menschen und offene Menschen mag ich sehr.

    Ich persönlich erwarte auch Ehrlichkeit von meinen Schreibern. Ich würde auch nie irgendwas schreiben, was ich nicht so meine. Dann halte ich einfach mal lieber den Schnabel, wenn ich z. B. ein Bild mal nicht so schön finde, wie der Poster selbst. Gehe mal davon aus, dass die meisten genau wie ich, die Bilder in den Blog stellen, die man selbst schön findet. Aber jeder empfindet anders und nicht immer hat man den gleichen Geschmack und Empfinden ist subjektiv und das ist gut so 🙂

    Ich persönlich bin auch immer für Verbesserungsvorschläge an meinen Fotos offen, denn nur so lernt man.

    Ja, eine andere Erwartung habe ich an meine Leser nicht, denn ich will mit meinem Blog und den Bildern ja meinen Lesern schöne Dinge zeigen und führe ihn nicht mit der Absicht, Lob über Lob zu hören, auch wenn ich mich wie jeder andere Mensch natürlich freue, wenn meine Bilder gefallen.

  4. Frau Doktor

    Ich finde es toll, das Ihr Euch Zeit nehmt und so ausführliche Antworten habt. Ich bin begeistert. Vielleicht findet sich ja noch der ein oder andere Leser und schreibt noch seine Meinung zu dem Thema. 🙂

  5. liebe marion, meistens umschreibt man eine anmerkung mit leichtem hinweis, wie man es auch anders machen könnte!! ich freue mich über jede anmerkung, sie gibt einem doch das gefühl.. angenommen zu werden!! kritik muss ..aber auf eine gewisse feine art oder ? habe heute deine lieblingsblumen im blog.. dir noch einen wunderbaren tag.. bis bald ganz liebe gruesse manfred

  6. Bloggen warum?

    Hm ich möchte behaupten in erster Linie um sich mitzuteilen und selbst darzustellen.
    Und das Prinzip Feedback funktioniert nach dem Motto „Wie du mir, so ich dir!“ Kommentiere ich, wird bei mir kommentiert. Wobei ich das für mich nochmal ein bisschen differenziere – wieso soll ich mir bei anderen die Finger wund tippen, wenn von denen vielleicht einmal im Monat ein Smiley kommt? Dann kann ich das auch ganz lassen und mich einfach nur aufs Lesen konzentrieren. Ich kommentiere, wenn ich wirklich etwas zu dem Artikel beizutragen habe.
    Seltener um einfach nur mal einen lieben Gruß dazulassen, damit der Betreiber weiß, dass ich ihn nicht vergessen habe.
    Kommentare als Werbung für den eigenen Blog – auch das funktioniert, aber nur bedingt und sicher nicht auf Dauer, wenn die Kommentare nicht eine gewisse Qualität haben.
    Ich für meinen Teil verbringe pro Tag zwei Stunden lesend und kommentierend im BlogRoll.
    Alles in allem steht der Spaß im Vordergrund. Ich erfülle weder einen ernsthaften Bildungsauftrag, noch meine politische Meinung – ich bin einfach ein stückweit ich, in meinem Universum. Und wen es interessiert, der schaut vorbei, liest und meldet sich wenn er Lust hat.
    Was die unterschiedliche Wahrnehmung eigener Beiträge betrifft, bin ich auch schon sehr oft reingefallen. Manchmal habe ich Artikel oder zeige einfach nur ein paar (für mich) schöne Bilder wo ich denke – jetzt müsste es doch Kommentare hageln – und nixx passiert – dann bin ich immer furchtbar enttäuscht, weil ich doch so hinter dem was ich gepostet hab stehe.
    Andererseits schreiben sich meine Leser unter einem für mich „BlogFüller-Beitrag“ nahezu die Finger wund.

    Bloggen ist wirklich ein Thema für mindestens eine DoktorArbeit!

    Ich wünsche dir einen schönen Tag
    Knutsch mal Jamie von mir

    bigi

  7. Hallo Frau Doktor,
    dass sind ja gleich soviele Aspekte auf einmal 😉
    Dein Tulpenbild gefällt mir, allerdings wirkt es irgendwie kalt im Gegensatz zu deinen meisten anderen Bildern, von Vorteil wäre sicher wenn die unscharfe Blüte im Vordergrund nicht wäre.
    Damit also erst einmal zum Umgang mit Bildkritik, bei mir sind kritische Anmerkungen immer willkommen und wie du weißt kann ich mich selbst nur selten zurückhalten. Bei anderen Bloggern weiß ich das nie so genau, misslungene Fotos kommentiere ich daher nicht. Allerdings ist ein Blog für mich auch nicht das Medium wo Bilder aus technischer Sicht bewertet werden sollen, sie dokumentieren hier oft oder sollen einen Gruß ein Lebenszeichen darstellen. Das ist für mich anders als in einem Fotografieforum.
    Und um auf Janas Kommentar einzugehen, in der FC läuft die meiste Kritik auch bei den Buddys untereinander per PN oder Fotomail, das ist also nicht anders als du es mit den Bloggern per Mail machst. Aber weil mir die offen Kritik bei sowas fehlt bin ich auch lieber im kleinen Forum.
    Soviel wollte ich nun gar nicht zur Kritik schreiben, aber du weißt ja ich kann mich dabei unmöglich kurz fassen 😀
    Warum blogge ich? Ich finde bloggen vereint mehrere interessante Möglichkeiten, einmal das Festhalten von Gedanken, Ereignissen die sonst nur kurz gedacht und erinnert würden und so etwas mehr Zeit überdauern und Platz in meinem Kopf für andere Dinge machen. Dann diese Offenheit und Möglichkeit sich mit anderen auszutauschen, ohne an einen (auch virtuellen) Ort gebunden und damit eingegrenzt zu sein. Die mögliche Vielfalt an Menschen und Themen, das macht einfach Spaß.
    Und ich kann natürlich meine Fotos zeigen wenn ich mag, meine Katzen 😉 Da gibt es einige Menschen im realen Leben die sich nur für den Teil interessieren, mal reinschauen und nicht kommentieren. Es ist für mich eben eine interaktive Homepage, aktueller als statische Webseiten und viel lebendiger.
    Einen schönen Sonntag wünsch ich dir und was macht eigentlich Jamie?
    Liebe Grüße
    Heike

    1. Frau Doktor

      @Bigi
      ja Doktorarbeit ist gut, haben sich schon viel dran versucht und es gibt dazu auch viel Meinungen. Es ist aber immer wieder schön in den Blogs zu stöbern und ich finde unheimlich viel Anregung, entwickle Mitgefühl, kann manchmal Erfahrungen weitergeben und freue mich, wenn die Fotos gefallen. Das ist schon ein ganze Menge an Wohlbefinden 🙂

      @Heike,
      Danke für deine Ausführlichkeit. Ich finde es super gut, wenn auch mal jemand anders auf die Fotos schaut und nicht gleich „Tooolll“ sagt, Janas Bemerkungen haben mich dazu bewogen, auch mal den Blickwinkel zu ändern, manchmal bemerkt man Ungereimtheiten gar nicht. Aber Du hast Recht, klar. Links die Blüte stört irgendwie und ich werde mir das auch noch mal anschauen.
      Ich wünsche Euch allen einen schönen Restsonntag und muss noch fotografieren 🙂

  8. fellknaeul

    Huhuuuuuuuuu Frau Doktor 😀

    Ans bloggen bin ich eigentlich durch dich gekommen *gg*

    Und wenn du mir nicht geholfen hättest, dann würde ich immer noch suchen *lach*

    Mittlerweile bin ich schon ganz schön im Stress, komme manchmal gar nicht nach mit lesen in den blogs, aber wenn ich schaue dann schreibe ich auch so gut wie immer einen Kommentar 😀

    Ich mag die blogs echt gern und hab schon soviele nette Leute kennengelernt, manche wohnen ja fast um die Ecke 😆

    Ja die liebe Bildkritik 😀 ich hab die ja lieber hart *grööl* damit ich weiß was ich falsch gemacht habe.
    Klar es kommt immer drauf an wer und was und in welchem Ton.
    Und wenn man seine Fehler im Foto gezeigt bekommt und dazu noch Ratschläge wie man es beim nächsten Mal besser hinkriegt, dann kann man daraus doch nur lernen, finde ich.

    Ich habe im letzten Jahr soviel dazugelernt und hoffe ich werde irgendwann mal ein Profi 😆

    schöne Woche wünsche ich dir

    Ich werd morgen wieder Fotos machen

    Liebe Grüße Steffi

  9. ganz schön schwierig. ich blogge wegen der fotografie und weil mich das feedback anspornt weiterzumachen. wenn ich mit einem bild nichts anfangen kann, kommentiere ich auhc nicht weilich beiträge wie ‚gefällt mir nicht‘ selber nicht besonders gern hab. wenn mir etwas gefällt ich aber verbesserungsvorschläge habe versuche ich schon zu betonen, dass es mir an sich sehr zusagt, ich aber die eine oder andere kleine anmerkung habe.
    manchen fehlt da leider das feingefühl, das ist schade. jeder sieht dinge anders, manche sind kritischer als andere, etc.

    dein bild jedenfalls gefällt mir (=

    liebe grüße aus wien,
    paleica

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